Eine Krankheit bewältigen

Krankheitsbewältigung. Psychologische Privatpraxis Mag. Ing. Klaus Pötzlberger, Wien
Foto: Sara Hegewald; pixelio.de

Obwohl sich die Fachärzte sehr gut um die Behandlung ihrer Erkrankung kümmern, fühlen sich viele Patienten oft allein gelassen. Man denke nur an die Diagnose "unheilbar krank", was bei vielen chronischen Erkrankungen der Fall ist.

Wie mit einer schweren Erkrankung umgehen, wie damit klarkommen, fertig werden? Darauf geben Ärzte wenig Antworten. Ihnen fehlt die Zeit und das nötige Fachwissen.
Dabei ist es nicht nur so, dass eine Erkrankung eine sehr große Herausforderung darstellen kann - ja manchmal das Leben auf den Kopf stellt, sondern dass sich die Bewältigung der Erkrankung (coping) auch auf den Krankheitsverlauf auswirkt:

Warum professionelle Unterstützung zur Krankheitsbewältigung?
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Umgang mit einer Erkrankung (z.B. einer chronischen Erkrankung oder Krebs) sich auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Bei chronischen Erkrankungen weiß man, dass Intensität, Dauer und Intervall von Schüben geringer wird, wenn es einem gelingt, die Erkrankung anzunehmen - was sich leicht sagt. Wer im Gegensatz dazu mit seiner Erkrankung hadert, im Sinne von "Nicht-haben-wollen" dagegen ankämpft oder sie schlicht ignoriert, läuft Gefahr, öfter, längere und intensivere Schübe zu haben.

Der Umgang mit der Erkrankung wirkt sich also auf die Lebensqualität aus. Wenn die Krankheitsbewältigung nicht oder nur schlecht gelingt, kann professionelle Hilfe von außen durch einen Klinischen Psychologen sehr hilfreich sein. Man kann so lernen, die Erkrankung zu verarbeiten, sie anzunehmen, sie in sein Leben zu integrieren. Und mit ihr zu leben, anstatt gegen sie. Das ist einer der Gründe, warum klinisch-psychologische Behandlung auch bei somatischen Erkrankungen sehr hilfreich sein kann.

Was passiert in der klinisch-psychologischen Behandlung?
Als Klinischer Psychologe und  Gesundheitspsychologe unterstütze ich Sie dabei, Strategien zu entwickeln, um mit Ihrer Erkrankung besser zurechtzukommen, sie besser anzunehmen und sie in Ihr Leben zu integrieren.

Das Wichtigste ist, dass die Klientin oder der Klient Zeit und Raum findet. Zeit und Raum, um für das, was die Erkrankung mit ihr oder ihm macht Worte zu finden, es los zu werden. Dass die durch die Erkrankung ausgelösten Gefühle Raum kriegen, raus dürfen, man darüber spricht - sprechen kann.
In einem nächsten Schritt erarbeiten Sie gemeinsam mit dem Psychologen Coping-Strategien, also eine gesunde Form der Bewältigung. Sie lernen, damit umzugehen. Da kann sowohl medizinisches Wissen wie auch Psychoedukation sehr hilfreich sein.

Und Schritt für Schritt lernen verarbeiten Sie Ihr Schicksal, lernen damit umzugehen. Und Sie leiden nicht mehr unter der Tatsache, diese Erkrankung zu haben. Denn der von der Erkrankung verursachte Schmerz genügt.

Und ... wie Studien belegen, wirkt sich eine gute Krankheitsbewältigung auch positiv auf die Erkrankung aus: die Symptome treten weniger häufig und weniger intensiv auf.

Es kann auch durchaus sinnvoll sein, Angehörige in die Behandlung miteinzubeziehen. Je besser sie Bescheid wissen, umso eher können sie wunschgemäß unterstützend wirken.

Kontaktieren Sie mich für ein Erstgespräch! Ich freue mich, Sie als Psychologe begleiten zu dürfen.